Camping – wer hätte das gedacht?

Nachdem ich meine Familie im Herbst 2004 kennengelernt hatte, sind wir 2006 das erste Mal zusammen in den Urlaub gefahren. Zunächst hatten wir es mit einer Woche in einem Ferienhaus auf Rügen probiert. Es war dort wirklich sehr schön, wie man den Fotos entnehmen kann.

Eine fast 8-stündige Anreise mit zahlreichen Staus und die hohen Preise in den Sommerferien haben uns dann dazu gebracht, für die folgenden Jahre mit etwas größeren Entfernungen zu planen und so verschlug es uns im Jahr 2007 in die Provence. Eine Woche Valreas und ein weitere in Revest St. Martin weckten auch in Frau und  Kind die Begeisterung für Frankreichs Süden.

In der Provence war es wunderschön, uns fehlte nur das Meer. Und so zog es uns in den Sommerferien 2008 und 2009 noch weiter in den Süden, an die Cote d´Azur. Genauer gesagt nach Vence, ca. 9 Kilometer von der Küste entfernt in den Bergen.

Das Campen hatten wir – jeder für sich – schon vor etlichen Jahren entdeckt, die Campingerfahrungen meiner Frau stammten allerdings noch aus vergangenen Pfadfindertagen und waren daher nicht wirklich toll. Viele ihrer Zeltlager fanden hier in Norddeutschland statt und oftmals war das Wetter – wie hier üblich – alles andere als dafür geeignet, mehrere Nächte in einem Zelt zu verbringen. Kalte, klamme und manchmal gar nasse Schlafsäcke und Kleidungsstücke, die bei kühlen Temperaturen für permanentes Zähneklappern sorgen, können einem den Spaß ganz schön vermiesen. Mehrere Anläufe, meine Frau dazu zu bringen, dem Camping bei besserem Wetter in entsprechenden Regionen noch einmal eine Chance zu geben, waren erfolglos geblieben. Aber dann klappte es 2010 doch noch…

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